
Projekt Voneinander lernen – miteinander leben; Globales Lernen in Schule, Berufsschule und Jugendarbeit (Eine Welt, Ökologie, Pädagogik, Soziales)
Projektbezogenes Lernen in der Schule
Unser Projekt „Voneinander lernen – miteinander leben; Globales Lernen in Schule, Berufsschule und Jugendarbeit“ will die Themen Interkulturelles Lernen, Entwicklungspolitische Bildung, Umweltbildung und Geschlechtsbezogene Pädagogik mit Jugendlichen in Kooperation mit Schule, Berufsschule und Jugendarbeit erarbeiten.
In unseren vier Themenbereichen arbeiten wir mit ganzheitlichen, kreativen Lernmethoden. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Inhalt und Form des Unterrichts ist selbstverständlicher Bestandteil unseres Lernansatzes. Die etwas andere Art des Unterrichts macht den Jugendlichen nachweislich Spaß. Sie hilft, Unsicherheiten zu überwinden und fördert Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.
Die pädagogischen Teams der Unterrichtseinheiten sind hinsichtlich der ethnischen und Geschlechtszugehörigkeit paritätisch besetzt. Eines der beiden Leitungsmitglieder sollte möglichst einen Migrationshintergrund mitbringen. Im Sinne einer vertrauensvollen Zusammenarbeit von Jungen und Mädchen sollte auch die Geschlechterparität des Leitungsteams gewährleistet sein.
Unser Projekt richtet sich an:
• Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund, vor allem SchülerInnen von Haupt-, Sonder- und Berufsschulen
• Haupt- und nebenamtliche MultiplikatorInnen der außerschulischen Bildungsarbeit
• LehrerInnen und SozialpädagogInnen
Neue Lernformen und Lernorte
Neue Lernformen und Lernorte im Projekt „Globales Lernen“ eröffnen neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten.
Wir bieten an:
• Schulkurse/-projekte, Workshops
• Entwicklung von Unterrichtsmodulen
• Seminare für MultiplikatorInnen
• Projektarbeit an neuen Lernorten (bspw. Moschee, Kirche, Besuch eines „fremden Gastes“)
Aufgrund der bisherigen Ergebnisse können die Bildungsangebote zum Globalen Lernen, die zunächst als Modellprojekt auf zwei Jahre befristet waren und von der nordrhein-westfälischen Stiftung Umwelt- und Entwicklung gefördert wurden, in den nächsten sechs Jahren fortgesetzt werden.
Wir unterstützen bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Unterrichtseinheiten, Seminaren und Workshops. Auf Wunsch führen wir Projekte auf Bestellung durch und helfen bei Fragen der Finanzierung.
Handlungskompetenzen erlernen
Die beteiligten Jugendlichen sollen lernen, sich kompetent, aber auch kreativ mit wichtigen Zukunftsfragen auseinander zu setzen.
Dazu gehört, die Achtung vor Andersdenkenden einzuüben und Sensibilität im Umgang der Geschlechter zu erlangen. Sie sollen Handlungsoptionen im persönlichen und gesellschaftlichen Bereich kennen lernen und Engagement für eine plurale und demokratische Gesellschaft entwickeln.
Die Schülerinnen und Schüler sollen diese Zusammenhänge erlernen und erfahren. Wir knüpfen mit unserer Arbeit an das konkrete lokale und soziale Umfeld an. Unser Ziel ist es, Handlungskompetenzen zu erweitern und aufzubauen.
Auch LehrerInnen und in der Jugendarbeit Tätige benötigen neue Kompetenzen – in flankierenden Fortbildungen können sie entwicklungspolitische, interkulturelle, ökologische und geschlechterbezogene Kenntnisse erwerben und / oder ausbauen.




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