
Projekt Schulkulturprogramm (Eine Welt, Kultur, Pädagogik)
Internationale Künstler zu Besuch an Schulen in OWL
Beim Schulkulturprogramm kommen Internationale Künstler zu Besuch an Schulen in Ostwestfalen Lippe. Zusammen mit den SchülerInnen wird in Aufführungen und Workshops getanzt, getrommelt, gesungen, jongliert und gelacht. Anschließende gemeinsame Austauschgespräche lassen mehr voneinander erfahren. Durch den direkten Kontakt und das gemeinsame Musizieren, Tanzen und Kreativ-Sein von SchülerInnen mit Künstlern aus sogenannten Entwicklungsländern werden die SchülerInnen direkt angesprochen und begeistert. Diese Begeisterung bietet die optimale Grundlage, um entwicklungspolitische Themen im Unterricht zu bearbeiten. Mit umfangreichen Materialien für die Thematisierung der Herkunftsländer und allgemeiner entwicklungspolitischer Zusammenhänge im Unterricht werden LehrerInnen bei der Unterrichtsvor- und –nachbereitung unterstützt. Auf Wunsch besuchen unsere ReferentInnen in Zusammenarbeit mit dem Welthaus Bielefeld Schulen und ermöglichen außerschulische Lernerfahrungen zu spezifischen entwicklungspolitischen Themen.
Kognitives Wissen wird durch direktes Erleben konkret und greifbar
Direkte Begegnungen und konkrete Lernerfahrungen für SchülerInnen zu schaffen, ist in unserer medial vernetzten Welt von großer Bedeutung. Mit dem Schulkulturprogramm motivieren wir SchülerInnen, sich über die Lebenswelten Jugendlicher in Entwicklungsländern Gedanken zu machen. Dies geschieht durch die Einbeziehung der sinnlich-emotionalen und der kognitiven Ebene. Die SchülerInnen lernen in Unterrichtseinheiten über andere Länder, deren soziale, politische und sozioökonomische Hintergründe und weltwirtschaftliche Zusammenhänge. Das kognitive Wissen wird durch das direkte Erleben und das eigene Aktiv-werden in workshops und Austauschgesprächen mit Jugendlichen aus Entwicklungsländern konkret und greifbar. Über die Medien Kunst, Theater und Musik werden die SchülerInnen involviert. Die Begeisterung der SchülerInnen und LehrerInnen in den letzten Jahren führt dazu, dass das Projekt seit seinem Start im Jahr 1999 kontinuierlich ausgebaut wird.
Zitat einer Schülerin:
„Der Workshop hätte ruhig länger dauern können! Wir haben uns sehr gut mit allen verstanden und es hat sehr, sehr viel Spaß gemacht die Schritte der Choreographie einzuüben und auf spielerische Art zu singen.“
Aus positiven Begegnungen und Wahrnehmungen inspirierende Lernerfahrungen machen.
Um Menschen hier zu aktiver Mitarbeit für globale Gerechtigkeit zu motivieren, faszinieren in unserem Projekt gerade die künstlerischen Fähigkeiten und Stärken der eingeladenen Künstler aus Lateinamerika und Afrika. SchülerInnen können so aus positiven Begegnungen und Wahrnehmungen inspirierende Lernerfahrungen machen. Sie lernen Länder von einmaligem kulturellen Reichtum und faszinierende Lebensanschauungen kennen und begreifen: Es gibt mehr als „das arme Afrika“ und „das korrupte Lateinamerika“!
Entwicklungspolitische Arbeit bedeutet für uns besonders auch hierzulande Entwicklung im kulturell-kreativen Bereich anzustoßen. Aus diesem Grunde trägt unser Verein den Untertitel:
„Kulturelle Entwicklungshilfe für Deutschland“.




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