
Projekt BürgerInnen-Windkraftanlage Vlotho Exter (Ökologie, Ökonomie)
Dezentrale Stromerzeugung durch Windenergie
Angesichts der globalen Veränderung unseres Klimas und der verheerenden Folgen, besonders für die armen Länder des Südens, wird das Energiesparen und die Nutzung regenerativer Energiequellen immer wichtiger. Die dezentrale Stromerzeugung mit einer Windkraftanlage, die von BürgerInnen betrieben wird, bietet einen zukunftsfähigen Weg im Sinne der Agenda 21. Unsere Windkraftanlage hat eine Nennleistung von 1,5 MW und erzeugt jährlich 2,3 Mio. kWh „sauberen Strom“ für ca. 650 Haushalte, und das auf einer Grundfläche von nur 160 m².
Durch die schadstofffreie Stromerzeugung wird unsere Umwelt um jährlich 2.500 t Kohlendioxid, 1,9 t Stickoxide und 3,9 t Schwefeldioxid entlastet. Die Betreiber der Anlage setzen sich aus 51 Privatpersonen und zwei Kirchengemeinden zusammen, die gemeinsam eine Kommanditgesellschaft gegründet haben.
Die (Klein)kommanditisten haben sich bewusst für eine Kapitalanlage entschieden, die umweltverträglich, generationenverträglich, sozialverträglich und natürlich wirtschaftlich ist. Viele Mitbetreiber und andere Interessierte haben die Anlage besichtigt und auch mit Kritikern der Windenergie über Umweltschutz durch Klimaschutz und unsere Verantwortung für die Zukunft diskutiert.
Windenergie Beitrag zum Ressourcenschutz

- Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz durch Nutzung unerschöpflicher Energie
- Ausbau einer dezentralen und unabhängigen Energieversorgung
- Übernahme regionaler Verantwortung und Beteiligung der BürgerInnen vor Ort an der Stromproduktion
- Transparenz und Mitsprache bei Entscheidungen in der jährlichen Gesellschafterversammlung oder im Beirat
- Förderung der regionalen Wirtschaft bei der Auftragsvergabe
- Sensibilisierung und Öffentlichkeitsarbeit für die Erneuerbaren Energien und den Klimaschutz durch Besichtigung der Windkraftanlage
Regenerative Energien tragende Säule für eine nachhaltige Entwicklung
Die Windkraftanlage wurde 2002 errichtet und wird voraussichtlich mindestens 20 Jahre ihren „Dienst“ tun, bevor sie ertüchtigt oder aber abgebaut wird.
Zur Zeit wird an einem weiteren Standort für eine zweite Anlage gearbeitet.
Um unserer Verantwortung für die eine Welt verstärkt nachzukommen, hat sich der Projektträger entschlossen, ein Energieprojekt in einem Land des Südens finanziell zu unterstützen. Dadurch hoffen wir, dass sich eine Energie-Partnerschaft entwickelt, die den Nord-Süd-Dialog fördert.
Die regenerativen Energien werden in Zukunft eine tragende Säule einer nachhaltigen Entwicklung sein, in der sich BürgerInnen engagieren sollten!




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