
Projekt Umweltbildung für Senioren (Ökologie, Pädagogik)
Umweltbildungsangebote für Senioren im Projektzeitraum 1. August 2005 – 31. Juli 2006
Dass in Deutschland ein demographischer Wandel stattfindet, ist keine neue Erkenntnis. In der länger werdenden Zeit nach der Erwerbstätigkeit oder der Kinderbetreuung wollen Senioren oft weiterhin aktiv sein. Der Umweltbereich bietet den Senioren die Möglichkeit, etwas Sinnvolles zu tun und sich – ganz im Sinne des 'Lebenslangen Lernens' – weiterzubilden. In dem von der Nordrhein-Westfälischen Stiftung für Umwelt und Entwicklung geförderten Projekt bietet die Heerser Mühle an:
- Eine Fortbildung zum Umweltbildner / zur Umweltbildnerin (Start: Nov. 2005)
- Eine Veranstaltungsreihe mit dem Thema "Globalisierung und Regionalisierung" (Start: Jan. 2006)
In der Fortbildung wird Wissen über die Grundlagen der Umweltbildung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit, Moderation und kindgerechtes Lernen vermittelt oder aufgefrischt sowie durch Hospitation und Erarbeitung eigener Projekte die Praxiserfahrung ermöglicht. Die Veranstaltungsreihe bietet eine Kombination aus Vorträgen zum Thema und Exkursionen in die Umgebung an, bei denen etwa ein Biohof oder eine Windkraftanlage besucht wird.
Aktiv werden und sich beteiligen
Die Fortbildung zum Umweltbildner / zur Umweltbildner richtet sich an Senioren, die sich aktiv in der Umweltbildung einsetzen wollen. Nach der Fortbildung können Unterrichtseinheiten durchgeführt, Gruppen zu konkreten Themen geleitet oder Umweltbildung für Kindergruppen – etwa in einer Ganztagsschule oder am Umweltzentrum – angeboten werden.
Die Veranstaltungsreihe ermöglicht Senioren einen Zugang zu komplexeren Themen der Umwelt- und entwicklungspolitischen Bildung, wo an anderer Stelle aus Angst, "nicht mehr mit zu kommen", keine Beteiligung stattfindet.
Die Umwelt braucht die Älteren… und anders herum
Der Einsatz von Senioren in der Umweltbildung bietet Vorteile auf beiden Seiten: Senioren können sich engagieren, fortbilden und ihr Wissen weitergeben. Das stärkt das Ehrenamt, neue Projekte und Ideen können verwirklicht werden und das Wissen der Älteren geht nicht verloren.
Das Projekt trägt einen entscheidenden Teil dazu bei, Senioren zukünftig angemessener in der Umweltbildung zu vertreten.




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